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Stromstecker Verdrahtungsvarianten

Veröffentlicht: Montag, 25. Mai 2020

Autor: Holle Humbuck

Stromkabel für Effektpedale selber löten

DIY-Patchkabel-Kits erfreuen sich heute immer mehr Beliebtheit und der Markt an solchen lötbaren oder auch lötfreien cable-kits nimmt immer mehr zu. Mittlerweile bieten viele Hersteller wie z.B. Boss, Lava Cable, D'Addario, 3 Monkeys oder Harley Benton ihre (lötfreien) DIY-Patchkabel-Kits an. Nicht ganz so groß, aber mittlerweile auch wachsend, ist das Angebot bei DC-Kabeln, wobei hier sicherlich nicht weniger Nachfrage besteht.
Mittlerweile neigen immer mehr Effektpedalisten dazu, sich für ihr Pedalboard eigene Stromstecker zusammenzulöten, da man hier nicht auf vorgegebene Längen angwiesen ist und und frei entscheiden kann, ob man gerade oder Winkelstecker nutzen möchte.

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Verpolschutz und Überspannungsschutz bei Pedalen

Veröffentlicht: Samstag, 16. Mai 2020

Autor: Daniel Saulheimer

Reverse the polarity of the neutron flow!

Es gibt sicherlich viele (wenn nicht nur) Themen die mit mehr Sex-Appeal behaftet sind als das Thema Verpolschutz im Umfeld von Effektgeräten. Für die meisten wird das Thema vermutlich erst dann relevant, wenn mal wieder ein nicht center-negatives Netzteil oder eine Wandwarze mit zu hoher Spannung für den gemeinen Bodentreter verwendet wurde und die Rauchzeichen bereits von Ungemach gekündet haben.
In Anbetracht der Menge an verpolt betriebenen Effektgeräten die dem Autor immer wieder zur Reparatur vorgelegt werden, kann eine kann eine gewisse Relevanz jedoch nicht bestritten werden.

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Röhren-Verzerrer

Veröffentlicht: Donnerstag, 07. Mai 2020

Autor: Bernd C. Meiser

Schon lange her, dass ich über einen Ampeg Gitarren Amp spielte. Erinnere mich aber noch gut daran, hatte dieses bleischwere, fast unerträglich laute 120W Röhren Combo Modell VT22 (4x 7027A Endröhren) einen ganz guten Verzerrer eingebaut. Prominente User des Modells waren in den 1970er Jahren zB. Keith Richards und Mick Ralphs. Der VT22 kann als Pendant zu dem Fender Twin Reverb gesehen werden. Des Verzerrers Bedienung bestand lediglich aus einem „Distortion“-Poti, da gab es dann auch nichts falsch zu machen. Heute, nach gefühlten 50 Jahren, will ich diesen 1977er Ampeg on-board Verzerrer einmal analysieren… schauen wir mal, ob er auch heutzutage noch brauchbar erscheint.

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Ringmodulatoren

Veröffentlicht: Freitag, 03. April 2020

Autor: Gábor Qtron

Voll auf- und abgedreht. FX-Fun mit Ring-Modulatoren-Klan(g)

Um es vorweg zu nehmen. Ringmodulatoren als Bodentreter entfalten ihr Potential am Besten bei dem – jetzt kommt´s – afrikanischen Instrument namens Kalimba. Booom!
Die Kalimba gehört zu den Lamellophonen, das sind Instrumente mit Lamellen, die durch Zupfen gespielt werden. Die Obertöne einer gezupften Lamelle verleihen der Kalimba einen charakteristischen Klang. Wenn eine Lamelle gezupft wird, erzeugen die benachbarten Lamellen auch Sekundärschwingungen, die die harmonische Komplexität einer einzelnen Note erhöhen. Jetzt wird die Black-Metall-Krautrouladen-Rock-Fraktion genervt mit den Augen rollen. Halt! Das Beste gibt’s zuletzt, wenn ich auf die Kombination Ringmodulator mit Fuzz, Overdrive oder Distortion eingehe.

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Fairchild Kompressor

Veröffentlicht: Samstag, 28. März 2020

Autor: Bernd C. Meiser

Der Stereo Kompressor Fairchild 670, Abb.1 ist schlicht gesagt, der schwergewichtige “Holy Grail” der/aller Kompressoren. Seine Konstruktion erfolgte Anfang der 50er Jahre und ist schlichtweg genial! Ca. 30 kg wiegt der globige, etwas vorsintflutlich ausschauende Bolide! Das kommt aber nicht von ungefähr, arbeitet die Kiste doch mit Röhren und von denen auch nicht zu wenig – 15 Stück! Und erst die feinen Übertrager und Transformatoren – gleich 13 Stück davon! Da kommen natürlich schnell 30 kg zusammen. Es wird auch klar, dass nicht gekleckert wurde, sondern so richtig geklotzt – wie, sehen wir noch. Das alles hatte damals schon seinen Preis – knapp $2000. Damals, in den frühen 50ern, wo eine Gibson Les Paul noch $300 kostete; ja selbst das Flaggschiff Super 400, die Gitarre, welcher Frühzeit-Rocker Scotty Moore, Elvis´ Gitarrist, spielte, war noch für etwas unter $450 zu haben. Heute zahlt man für einen Einsatz bereiten Fairchild 670 vorne weg $30.000 ... wenn das ´mal ausreicht! Preiswerter geht’s natürlich im DSP-Zeitalter mit der entsprechenden Software – und so klingt es dann auch oft...!

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Empress ZOIA Review

Veröffentlicht: Freitag, 27. März 2020

Autor: Michael Eidt

Liebe Leute, das Ding ist der Knaller! Ich wurde ja darum gebeten, ein kleines Review zum Empress ZOIA zu schreiben. Bei der Komplexität des ZOIA ist es eigentlich unmöglich, dem Ding in einem Review gerecht zu werden, dennoch ist dies eine erste Momentaufnahme, auch wenn ich sicher in der nächsten Zeit noch mehr Funktionen entdecken werde...
Naja, was soll ich sagen... ich habe mir ab dem Moment, als ich von der Existenz des ZOIA erfuhr, schon gefühlt alle Youtube Tutorials reingezogen und wusste so ungefähr, wie man damit Effekte und Synths bastelt. Es sei dazu gesagt, dass ich bisher recht wenig Erfahrung mit modularen Synths hatte, es aber immer sehr interessant fand und mir schon oft gewünscht hätte, insbesondere bei Pedals von Line 6 oder Digitech mal nen LFO tappen zu können, der irgendwelche Delay-Parameter steuert, oder ähnliches.

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Entwicklungsgeschichte des Fender Bassman

Veröffentlicht: Donnerstag, 26. März 2020

Autor: Bernd C. Meiser

Leo Fender kam mal wieder ins Grübeln. Die Bassisten klagten ihm ihr Leid. Schon schlimm genug, daß sie diese sperrigen Klangkisten durch die Gegend bugsieren mussten, nein, jetzt waren die Gitarristen auch noch mit Fender´s neuen Verstärkern und seiner neuen, rückkopplungsarmen Brett-gitarre, der Telecaster, für sie zu laut geworden. Also musste was geschehen Leo Fender erfand kurzum den E-Bass, dazu passend gleich einen neuen Verstärker, den Bassman. Das ganze schlug ein wie eine Bombe; es war die „Stunde Null“ der modernen E-Musik. Fender´s E-Bass mit dem trefflichen Namen Precision Bass begann seinen Siegeszug rund um den Globus; der Bassman hingegen, oder besser gesagt, das Schaltungskonzept, das Leo ´58 -´60 unter dem Namen Bassman verkaufte, sollte die beginnende Blues- und spätere Rockmusik so nachhaltig beeinflussen wie kein zweites Verstärkerkonzept.

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Britische FX-Boxes & Zeitgeist

Veröffentlicht: Samstag, 21. März 2020

Autor: Bernd C. Meiser

Zu Beginn der Hardrockzeit, so um/kurz vor 1970, ließen sich die die weltweite Rock-Szene bestimmenden britischen Gitarristen bezüglich ihrer benutzten Bodentretern grob in drei Kategorien einteilen. Zunächst waren da die treterlosen Puristen, die nur ein Spiralkabel zwischen Gitarre - meist mit PAF-Pickups bestückt - und (Marshall) Amp duldeten, wie z. B. der Highspeed-Griffbrett-Akrobat Alvin Lee von Ten Years After oder “Laidback”-Bluesrocker Paul Kossoff von Free. Dann gab es die TrebleBooster-User, meist Leadguitar-Virtuosen wie Ritchie Blackmore (Deep Purple) oder Rory Gallagher (Taste), die Singlecoil-Pickups und Marshall- oder Vox-Amps spielten. Später setzte Brian May (Queen) diese urbritische Boostertradition bis in die heutige Zeit fort. Der letztgenannten Gruppe standen die Tone Bender-User gegenüber, z. B. zu einem gewissen Grad Eric Clapton (Cream), aber vor allem Jimmy Page und Jeff Beck, deren Wege sich bekanntlich bei den Yardbirds kreuzten und die anschließend in Bands wie Led Zeppelin und Jeff Beck Group sehr erfolgreich und populär wurden.

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