Board Zum Sonntag: Tommy Slak

#boardzumsonntag



Cheers & good vibes ans Team Pedalboard!
Auf dem Bild seht ihr die aktuellste Version von meinem sich doch gelegentlich verändernden Board, die in der aktuellen Form gerade mal wenige Wochen alt ist. Die eigene bevorzugte Musikichtung ist im weitesten Sinne irgendwo zwischen Rock und Metal, gerne mit Prog- und Fusion-Schlagseite - aber ich bin was Richtungen angeht offen (oder versuche es zumindest). Aktuell bandlos - musste wegen einer Verletzung (Nerv in der Greifhand) eine lange Auszeit nehmen, kaum konnte ich mich endlich wieder fitspielen kam die Pandemie. Hoffentlich bald auf zu neuen Ufern!

Gespielt werden darüber bevorzugt zwei Gitarren, die mich schon eine gefühlte Ewigkeit begleiten und an denen auch ständig herumgeschraubt wird (Pickups, Bridges etc.) - eine '95 Ibanez Autumn Collection RG570MH SOL mit einem DiMarzio PAF Pro (neck), IBZ/USA by DiMarzio C2 (mid) und DiMarzio Evolution II (bridge) und eine '93 Fender Japan Stratocaster Floyd Rose Series mit einem DiMarzio PAF Pro und Floyd Rose.
Ansonsten kommt hauptsätzlich folgendes Peripherie-Equipment zum Einsatz:
  • D'Addario NYXL 95|44 - Saiten (für standard tuning)
  • Sommer- und Klotz-Kabel
  • Patches: EBS Flats Gold oder Pro und ein paar von den Thoman-Derivaten, Boss, Cordial
  • Picks: Chicken Picks Badazz III 2.0mm und Dava Jazz Grip Gels und Delrin

Nun zum Board:

Die Grundidee hier war ohne Topteil oder Combo auszukommen, aber trotzdem eine durchgehend analoge Signalkette in eine Gitarrenbox zu schicken. Gebaut ist das Ganze auf einem Pedaltrain Classic PRO, der Strom kommt von zwei T-Rex Chameleon, die gut galvanisch isoliert und sehr flexibel sind, was die möglichen Ausgänge angeht.
Die Signalkette sieht aktuell wie folgt aus:
Gitarre
➥ Planet Waves PW-CT-11 TruStrobe Tuner (leicht gewöhnungsbedürftig, mit 0.5 cent Genauigkeit sehr präzise)
➥ Boss CS-3 Compression Sustainer (nur für cleane oder minimal angezerrte Sounds)
➥ Friedman No More Tears Gold-72 Wah (drei verschiedene Voicings, sehr angenehmer Grundsound und packt im Gegensatz zu vielen Wahs auch richtig viel gain)
➥ alter MIJ Boss SD-1 Super Overdrive
➥ Ibanez TS808DX Overdrive (schaltbar zwischen 9V und 18V - Headroom! Zusätzlicher 20dB-Booster, der vor oder nach dem Screamer platziert werden kann. Mein Lieblings-TS, und ich hatte so gut wie immer einen in der Kette)
➥ JPTR FX Fernweh Multi Echo (zwei kaskadierende vintage voiced delays mit Swell Switch bis zur gnadenlosen Selbstoszillation - sehr abgefahrenes Teil!)
➥ Maxon PAC-9 Pure Analog Chorus (Sehr warmer, bauchiger Chorus. Die meisten anderen klingen mir einfach zu dünn. Hier wird auch das Signal gesplittet)
➧ PAC-9 Ausgang A; Damage Control Womanizer Tube Preamp (Erklärter Lieblingspreamp von der Firma, die kurz danach zu Strymon wurde. Kann von clean bis zu sattem Brown Sound, sehr flexible EQs vor und nach der Gainstage, hervorragender optischer Kompressor)
➥ Ibanez GE-601 EQ (als zusätzlicher Lead EQ und Boost, das Ding hat einfach mojo)
➧ PAC-9 Ausgang B: Marshall 9004 Solid State Preamp
Beide laufen dann in einer passiven AB/Y zusammen
➥ Ibanez AF2 Airplane Flanger (Paul Gilbert Signature, retro-angehaucht aber sehr vielseitig)
➥ MXR Carbon Copy Deluxe Analog Delay (davor lange den normalen Carbon Copy gespielt, als der Deluxe angekündigt wurde sofort vorbestellt - die zusätzlichen Features hatten mich einfach sofort in der Tasche: Tap Tempo, rhythmic divisions, schaltbar zwischen Carbon Copy und Carbon Copy Bright, die Potis für die Modulation auf der Oberseite und nicht mehr im Pedal selbst versteckt.Klingt übrigens viel besser und näher am ursprünglichen CC wenn man es einfach auch mit 18V speist - und ist vollkommen sicher so, auch mit MXR abgeklärt)
➥ Hotone Loudster Solid State Power Amp mit 75W bei 4 Ohm (geht auch mit 40W bei 8 Ohm oder 20W bei 16 Ohm).

Der Transistor-Marshall ist hauptsächlich für unverzerrte Sounds gedacht, das Herzstück der Zerr-Sounds ist auf jeden Fall der Class A Womanizer mit zwei 12AX7-Röhren und einem erstaunlich guten optischen Kompressor. Beide Preamps können vom gewünschten Zerr- / Cleansound natürlich auch beliebig anders eingesetzt werden, die zusätzlichen ODs erweitern den Spielraum da natürlich auch um einiges. Per AB/Y zwischen zwei unterschiedlichen Vorstufen zu schalten und bei dem Marshall noch per Footswitch zwischen seinen zwei Kanälen macht das Board auf jeden Fall ziemlich flexibel.

Für Fragen, Hatemail, Heiratsanträge, Geschenkkörbe, etc. stehe ich auf gerne FB zur Verfügung...
Cheers, good vibes & stay safe!
Tommy Slak

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