Board Zum Sonntag: Maximilian Doll

#boardzumsonntag



Guten Tag liebe Pedalboarder,
vielen Dank für die ehrende Anfrage mein Board vorzustellen!
Vorweg: Auf der Bühne stand ich schon seit geraumer Zeit nicht mehr da mein Fokus in den letzten Jahren auf der Familiengründung lag! Jedoch bin ich immer noch zuhause aktiv.

Aber nun ans Eingemachte:

Das Gitarrensignal kommt entweder von einer PRS Santana SE oder einer Tremonti SE. Für Gitarren, welche damals pro Stück knapp unter der 1000,-€-Marke lagen bin ich nach etwas feintuning absolut zufrieden mit Klang und Handling. Grundlage für das Board bildet ein Pedaltrain Novo 32 TC versehen mit Duallock SJ3550.
Den Signal-Zugang zum Board gewährt die "intelligente" 5-Fach-Patchbox von Looperwerk und leitet das Signal in das Polytune 3 Mini. Weiter geht es dann über das Xotic XW-1 Wah in den Friedman BE-OD Deluxe, danach in den EHX Big Muff Pi Tone Wicker. Von dort aus geht es über den EHX Micro Q-Tron wieder zürück in die Patchbay und von da aus in den Amp.

Im Send/Return befindet sich am Anfang ein Deep Blue Delay von Mad Professor, der Nightsky von Strymon und zu guter Letzt der Ditto+ Looper von TC Electronic um sämtliches an Klang auffangen zu können. Danach geht es dann wieder über die Patchbox in den parallelen Einschleifweg des Verstäkers. Eigentlich nichts wildes. Patchkabel sind allesamt die goldenen EBS Flat und Strom bekommt das gute Stück vom Cioks DC10. Kein Brummen, keine Tränen.

Hörbar macht das Ganze dann ein Diezel VH4 von 2006 mit passender 412er Custom Box, frontloaded/mounted mit zwei V30ern und zwei G12K100ern von Celestion. Ziemlich straff und differenziert. Wenn kleinere Organismen in der Nähe sind welche Schaden am Schalldruck nehmen könnten (Kinder, Katzen), weiche ich auf eine Mesa Boogie - Son Of Boogie (SOB) Combo von 1984 aus. Mit 60 Watt auch nicht viel leiser aber dank Limiter familienfreundlicher. Hier zeigt sich dann die "Intelligenz" der Patchbay: Sind die Out-Buchsen von Send/Return nicht belegt, werden alle Effekte im FX-Loop des Boards automatisch hinter die Gitarre-Zu-Amp-Kette gelegt. Perfekt also für den Mesa, welcher keinen Einschleifweg hat und es muss nichts umgesteckt werden. Alles in Allem ist mein Sound sehr druckvoll, organisch und kernig.

Der Friedman und der Muff werden eigentlich nur über den Mesa gespielt, da der Diezel in Sachen Zerrung für sich spricht. Wiederum klingen Delay und Reverb im FX Loop um einiges Besser als in Kette geschaltet. Wie die Bilder jedoch verraten, ist noch für einiges mehr Platz. Ein Phaser, Octaver und ein always-on Hall stehen noch auf der Liste; dem Muff fehlt es mir mittlerweile etwas an filth und eventuell kommt noch etwas Midi-fähiges zum Umschalten von VH4 und Strymon dazu.
Aber alles zu seiner Zeit! Bei weiteren Fragen oder Anregungen darf sich gerne via Facebook gemeldet werden.
Liebe Grüße
Maxi

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