Board Zum Sonntag: Heiko Lüker

#boardzumsonntag

Moin liebes Team von pedalboard.org,
erst einmal muss ich euch ein großes Lob für eure Mühen und die Erschaffung einer tollen Gemeinschaft aussprechen. Es ist großartig, was ihr macht.
Eure Aktion „Board zum Sonntag“ möchte ich gerne nutzen, um mal zu zeigen, dass wir Bassisten auch Einiges an Effekten nutzen.

Auf dem Foto seht ihr nun mein aktuelles Board, was ich für meine Band "Sleeping God" zusammengestellt habe.
Wir spielen grob Post Hardcore, haben aber auch Einflüsse aus Post Rock, Doom und Post Black Metal in unseren Songs. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr endlich unser Debütalbum aufnehmen können. Genug Songs haben wir zusammen.

Nun zu meinem Setup:
Als Instrument spiele ich einen Fender Precision Standard Bass aus 2012 in Schwarz mit schwarzem Schlagbrett. Das Griffbett ist aus Palisander und als Tonabnehmer habe ich Seymour Duncan SPB-3 Quater-Pound. Vor Kurzem habe ich die Standart-Brücke gegen eine Allparts Omega Bass Bridge 4 Grooved C Brücke ausgetauscht und siehe da, mein Bass klingt insgesamt straffer und das Sustain hat sich verbessert. An Saiten spiele ich Daddario EXL160BT Balanced Tension, die ich auf Drop B gestimmt habe. So ist alles noch straff genug und gibt mir ein angenehmes Spielgefühl. Größtenteils spiele ich mit Pleck. Da haben es mir mittlerweile die Signature von Jim Root von Dunlop angetan, die perfekt für Bass sind. Aber den ein oder anderen Part spiele ich auch aus meinen Fingern.

Als Amp nutze ich einen Marshall DBS 7200 aus den 90ern, ein Eisenschwein mit Röhrenvorstufe und fetter Transistor Endstufe. Der Verstärker ist recht clean, kann sau laut und ist dadurch sehr vielseitig. Bisher hat mich der Amp nicht im Stich gelassen. Meine Box ist eine Orange OBC 410, mit der es manchmal eine Hassliebe ist. Geiler Sound, schön rockig rotzig, aber auch mega unpraktisch, da einfach nur ein schwerer Klotz. Am Ende entschädigt der Druck und das dementsprechende Hosenflattern ungemein.

Jetzt aber endlich zu meiner Effektkette:
Grundlage ist ein Rockcase aus der RC-Reihe, was ich seit fast acht Jahren nutze, stabil und gut zu transportieren.
Am Anfang meiner Kette befindet sich das Ernie Ball VP Junior, gebaut wie ein Panzer und für mich angenehmer Wirkungsgrad.
Danach kommt mein Tuner, Boss TU-3, einfach, genau und sehr nützlich. Mit dem TU-3 speise ich dann meinen Kompressor, ein Muss für jeden Bassisten, wie ich finde.
Der Kompressor ist ein Bausatz von Musikding, der ein Klon von einem Dynacomp ist. Das Artwork stammt von der Freundin eines Gitarristen meiner alten Stoner Rock-Band. Das Pedal ist grundsätzlich an und beschneidet Spitzen in der Lautstärke bei mir.
Als Nächstes, in meiner Dirt Abteilung, kommt der Electro Harmonix Bass Soul Food, ein schöner Overdrive, der etwas Schmutz und Druck in den Gesamtsound reinbringt. Ich liebe EHX, weil sie analoge Effekte für einen großartig niedrigen Preis bauen und trotzdem Qualität abliefern.
Danach folgt das Ground FX Koloss, mein jüngster Zugang. Der Koloss ist ein Fuzz, basierend auf einem Big Muff, mit Blend und Saturation zur Klangformung und einem zweiten Schalter zur Aktivierung eines zweiten Schaltkreises. In meinen Augen und Ohren ist der Koloss das beste Muff-style-Fuzz für Bass.
Das schwarze Pedal mit den roten Reglern ist eine modifizierte Variante des „Ram the Manparts“ von Fuzzrocious Pedals. Das Pedal ist mit Blend-Regler und Höhenfilter perfekt auf Bass zugeschnitten. Man bekommt ein differenziertes Low End Distortion Massaker, wenn man möchte. Und ich nutze es für den letzten Kick. Gebaut hat es der Tobias von "Green Orbit", ein netter Typ, der Plan hat und top arbeitet.
Den „Cool Cat Chorus“ von Danelectro spiele ich schon ewig. Die 18 Volt-Version eignet sich super, die es keinen Verlust in den Tiefen gibt. Das Pedal macht den Sound weich und klingt so richtig 80er. Wenn man genau diesen Sound mag, gibt es für mich nichts Besseres.
Als Nächstes wird es mit dem KMA Audio Cirrus atmosphärisch. Da ich wenig Platz habe, musste eine Delay/Reverb-Kombination her. Das Cirrus klingt wunderbar warm für ein digitales Pedal und durch Endless-Funktion kann ich für ordentlich Lärm zwischen unseren Songs sorgen. Außerdem ist ein Shimmer mit dabei und das Pedal reagiert auf Anschlag. Hier bekommt man einen richtig spannenden SPATIAL-TEMPORAL MODIFIER.
Als Nächstes habe ich ein „Burning Sunn“ von Ground FX in meiner Kette. Das Pedal ist an die Vorstufe des Sunn Model-T angelehnt und kann als Overdrive wie auch als Preamp genutzt werden. Bei mir ist es die ganze Zeit an und sorgt für meinen „cleanen“ Grundklang. Ich mag es knarzig und der Sunn-Sound kommt super durch.
Als letztes in meiner Kette befindet sich der ISP Decimator II. Bei all den Zerren sollte ein Noisegate mit drin sein.
Das Netzteil, ein Palmer PWT08, speist alle Pedale ohne Rauschen. Das Cirrus und das Cool Cat sind an den A und B Ausgängen und er Rest an den Übrigen. Genug Power ist also da.

Mittlerweile nutze ich für die Verkabelung EBS, recht gute Qualität und platztechnisch optimal.
Die Kabel zum Board und zum Amp sind jeweils von Planet Waves. Zum Amp habe ich ein Kabel mit Mute Funktion für alle Fälle.

Und hier gehts zur Bandcamp-Seite meiner Band (Bandcamp ist großartig und meiner Meinung nach sehr fair für Musiker)

So, ich hoffe, ihr hattet etwas Spaß und für weitere Frage könnt ihr mich sehr gerne bei facebook anhauen.
Viele liebe Grüße
Heiko




 

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